Ein groß angelegtes Experiment zeigt: Wärme holt Bienen und Wespen früher aus der Winterruhe – viele von ihnen haben dann schlechtere Startbedingungen. Das gilt besonders für Arten in kühleren Regionen, die im Frühling schlüpfen.
Dass Haselsträucher immer früher blühen und Obstbäume zeitiger austreiben, sind Naturbeobachtungen, die den Fußabdruck des Klimawandels zeigen. Wachstum und Entwicklung von Pflanzen, im Fachjargon Phänologie, sind nämlich stark temperaturabhängig
Es ist Pollensaison und damit leiden wieder viele Menschen unter Allergien. Der Klimawandel sowie steigende Luftschadstoffbelastungen können unsere Gesundheit ebenfalls beeinträchtigen.
Stickstoffdünger und Stickoxide aus fossilen Brennstoffen sind für einige Umweltschäden bekannt: Sie belasten die Luft und das Trinkwasser, führen zur Überdüngung von Gewässern, reduzieren die Artenvielfalt und schädigen die Ozonschicht. Was das Klima angeht, haben sie unterm Strich aber eine kühlende Wirkung.
Ein Forschungsteam unter der Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv ) und der Universität Leipzig hat einen Algorithmus entwickelt, der Beobachtungsdaten der App Flora Incognita analysiert.
