Schadorganismen
Pilznetzwerk des Fichtenborkenkäfers entschlüsseltForschende haben untersucht, welche Pilzartengemeinschaft sich um den Fichtenborkenkäfer herum entwickelt hat. Die Metastudie wertet mehr als 80 Jahre zurückliegende Forschung aus und liefert eine erste, umfassende Übersicht über die Pilzartengemeinschaft, die in, auf und mit dem Borkenkäfer lebt. [...mehr]
(Foto: S. M. Tanin)

Biologische Schädlingsbekämpfung
Fichtenrinde ist reich an phenolischen Verbindungen, die die Bäume vor krankheitserregenden Pilzen schützen. Ein Forschungsteam hat nun untersucht, wie diese pflanzlichen Abwehrstoffe im Nahrungsnetz weiterwirken – insbesondere bei Fichtenborkenkäfern (Ips typographus), die diese Verbindungen mit ihrer Nahrung aufnehmen. [...mehr]
(Foto: James K. Lindsey / Wikimedia Commons / CC BY-SA 2.5)
Warum Borkenkäfer gut für Spechte sind Borkenkäfer richten im Wald nicht nur Schäden an, sondern fördern langfristig die Waldbiodiversität. Spechte nutzen das Totholz, das bei einem Borkenkäferbefall entsteht, als Schutz und Nistplatz und bauen darin Höhlen, die andere Tiere nutzen. Wie sehr die Käfer die Spechte fördern, konnten Forschende der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL anhand von fast 30 Jahren schweizweiter Daten nachweisen. [...mehr]
(Foto: Marco Basile)

Wie Nadelbäume Borkenkäfer abwehren
Nadelbäume schützen sich mit Harz. Dieses enthält Diterpene als Abwehrstoffe gegen Schädlinge. Forschende am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie und der Iowa State University zeigen, dass einige dieser Diterpene bereits vor der Evolution der Nadelbäume existierten, während sich andere erst später in verschiedenen Baumarten unabhängig voneinander entwickelten – vermutlich zum Schutz vor Borkenkäfern. [...mehr]
(Foto: David Hablützel auf Pixabay)
Insektenschäden an Lärchen und FöhrenZwei bisher eher unauffällige Insektenarten haben diesen Sommer in der Schweiz größere Schäden an Waldbäumen angerichtet. Die Kiefernblutzikade (Haematoloma dorsata) und der Orangegelbe Breitflügelspanner (Agriopis aurantiaria) haben diesen Sommer an Föhren und Lärchen größere Schäden verursacht. [...mehr]
(Foto: Waldschutz Schweiz)