Wald

Wie Bäume Wasser und Stickstoff nutzen
Wasser und Stickstoff sind für Bäume lebenswichtig. Der Klimawandel verändert für sie jedoch die Verfügbarkeit von Wasser und damit die Aufnahme der darin gelösten Nährstoffe, besonders aus den oberen Bodenschichten, die schnell austrocknen. Wie greifen Bäume unter diesen Bedingungen auf Wasser und Stickstoff aus tieferen Bodenschichten zu? [...mehr]
(Foto: Klara Mrak)

Waldböden entziehen Atmosphäre Methan
Waldböden leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz: Sie entziehen der Atmosphäre große Mengen des hochwirksamen Treibhausgases Methan. Unter bestimmten Klimabedingungen, wie sie in Zukunft gehäuft auftreten könnten, nimmt ihre Aufnahmefähigkeit sogar zu. [...mehr]
(Foto: kes)

Totholz gewinnt an Bedeutung
Was lange als unerwünscht galt, rückt zunehmend in den Fokus der Wissenschaft: Totholz in unseren Wäldern. Jahrzehntelang wurde es durch forstliche Maßnahmen bewusst reduziert, heute nimmt sein Anteil wieder zu – nicht zuletzt durch veränderte Bewirtschaftung und häufigere Störungen wie Stürme oder Borkenkäferbefall. [...mehr]
(Foto: Tom auf Pixabay)
Rasant wachsende Bäume sind ein Öko-RisikoSchnell wachsende Bäume breiten sich zulasten von langsam wachsenden aus, die weitaus positivere Auswirkungen auf die Qualität der Umwelt haben. Vor dieser Entwicklung warnt Jens-Christian Svenning von der Universität Aarhus. Er warnt insbesondere vor dem Verlust von Baumarten, die nur in sehr begrenzten Gebieten der Welt vorkommen.[...mehr]
(Symbolfoto: Pixabay)

Wälder unter Klimastress
Der Klimawandel lässt Bäume im Frühling früher austreiben. Trotzdem nimmt das Wachstum einiger Baumarten ab. Eine Studie der Eidg. Forschungsanstalt WSL zeigt: Zunehmende Hitze und Trockenheit bremsen das Wachstum der häufigsten Baumarten in der Schweiz. Das hat Konsequenzen für die Kohlenstoffspeicherung und Waldwirtschaft. [...mehr]
(Foto: Roman Zweifel, WSL)
Der Boden ersetzt Bäume als KohlenstoffsenkeIn den trockenen Jahren haben Deutschlands Wälder ihre Funktion als Kohlenstoff-Senke weitestgehend verloren. Nun zeigt sich: Der Waldboden hat in dieser Zeit so gut wie alle negativen Effekte ausgeglichen und so die Senkenfunktion der Bäume übernommen. Für künftige Boden- und Waldinventuren müssen daher die wissenschaftlichen Modelle angepasst werden. [...mehr]
(Foto: Pixabay)

Vielfalt macht Wälder widerstandsfähiger
Dürreperioden setzen Europas Wäldern massiv zu und im Zuge des Klimawandels könnte ihre Häufigkeit zunehmen. Doch Vielfalt hilft: Eine neue Studie zeigt, dass Wälder widerstandsfähiger insbesondere gegenüber Trockenheit sind, wenn die Bäume unterschiedliche Strategien im Umgang mit Wasser verfolgen. Entscheidend ist dabei wie unterschiedlich sie Wasser aufnehmen, speichern und nutzen. [...mehr]
(Foto: Lena Sachsenmaier, iDiv)
Die Baumsterblichkeit durch Insekten nimmt zuDie Schäden durch Rinden- und Holzbohrkäfer an Nadelbäumen haben im 21. Jahrhundert erheblich zugenommen, während die Entlaubung durch Motten in ganz Europa zurückgegangen ist. Arten, die einst als widerstandsfähig galten – wie Föhren und Weißtannen, weisen zunehmend Schäden durch Insektenbefall auf. [...mehr]
(Symbolfoto: Haide auf Pixabay)