
Durch Abholzung und die daraus resultierende Zerstückelung wird der Regenwald anfällig für Feuer, wie die aktuelle Situation zeigt. Fortschreitende Abholzung verstärkt die Trockenheit weiter, was insbesondere in El Niño-Jahren erheblich verschärft wird.

Im Jahr 2024 haben bisher mehr als 50.000 Brände den Amazonas verwüstet, während das Amazonasbecken mit der schlimmsten Dürre seit 121 Jahren konfrontiert ist. „Fliegende Flüsse“ verwandeln sich in Rauchströme und beschleunigen eine noch nie dagewesene Klimakatastrophe.

Riesige Waldbrände in Kanada haben Millionen von Hektar Wald vernichtet, mehr als 100 000 Einwohner vertrieben und die Luftqualität von Millionen Menschen in Nordamerika beeinträchtigt. Die Spuren dieses ökologischen Desasters sind auch in der Atmosphäre über Deutschland zu spüren.

Wieder steht das Land in Flammen, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Bericht von Chiles Innenministerin Carolina Tohá über die aktuellen Waldbrände zeigt, dass die Katastrophe sich weiter fortsetzt.