
Die Pflanzsaison in den Niedersächsischen Landesforsten läuft derzeit auf Hochtouren. Ein Großteil der insgesamt über 5,5 Millionen Setzlinge, die seit Herbst gepflanzt werden, hat bereits seinen Weg in den Waldboden gefunden. Die Witterungsbedingungen und Bodenverhältnisse könnten dafür derzeit kaum besser sein.

Der Wald stellt uns eine Vielzahl von Gütern und Leistungen zur Verfügung. Die Grundlage dafür bildet das komplexe Zusammenspiel aus Artenvielfalt, genetischer Vielfalt und Ökosystemvielfalt – die Biodiversität.

Anlässlich der sich verzögernden Ressortabstimmung zur Novelle des Bundeswaldgesetzes zeigen sich die Umweltorganisationen BUND, DNR, Deutsche Umwelthilfe, Greenpeace, NABU, Robin Wood und WWF besorgt um den Wald in Deutschland.

Auf den ersten Blick offenbaren große Freiflächen, wie wir sie aufgrund des Fichtensterbens in NRW zurzeit vielerorts sehen, den Verlust wertvoller Waldlebensräume. Doch wo es Verlierer gibt, gibt es häufig auch Gewinner.

Der Klimawandel bedroht das Ökosystem Wald. Ein sensibel austariertes Gleichgewicht unterschiedlichster Organismen und ihrer Umwelt gerät dadurch in Gefahr. Forstleute und Waldbesitzende versuchen die negativen Folgen zu mildern