Mehrere Bäume im Kölner Stadtgebiet teils schwer beschädigt

Krone der japanischen Zierkirsche die unbefugt um die Hälfte beschnitten wurde. Foto: Stadt Köln
(8.6.2023) Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen hat zwei Fälle von Baumfrevel in Köln-Rondorf registrieren müssen. In der Parkanlage Reiher Straße wurde die Krone einer japanischen Zierkirsche unbefugterweise um die Hälfte beschnitten und ein weiterer vitaler Baum wurde gefällt. Die beschnittene Kirsche weist einen großen Stammumfang von 55 Zentimeter auf und bildet normalerweise im Frühjahr im Ensemble mit anderen Kirschbäumen in der Anlage ein schönes Blüherlebnis.
Im Stadtgarten in Köln-Mülheim wurde ein Jungbaum mit Stammdurchmesser von acht Zentimeter mutwillig abgehackt. Die Höhe des Sachschadens beläuft sich auf rund 1.950 Euro.

Der traurige Rest der japanischen Zierkirsche, die gefällt wurde.
Foto: Stadt Köln
Foto: Stadt Köln

Der abgehackte Jungbaum im Stadtgarten. Foto: Stadt Köln
Einen weiteren Fall von Baumfrevel hat es an drei Bäumen im Inneren Grüngürtel gegeben. Am Wasserspielplatz Kreutzerstraße wurde vermutlich in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai 2023 an zwei Bäumen Vandalismus durch Rindenentfernung begangen, an einem weiteren Baum wurde die Rinde halbseitig bis auf etwa zwei Meter entfernt.

Halbseitige Entfernung der Rinde, der Baum ist ein wirtschaftlicher Totalschaden. Foto: Stadt Köln

Um den Baum dennoch möglichst lange zu erhalten, wurde er mit einer Wundfolie versehen. Foto: Stadt Köln
Diese Linde ist ein wirtschaftlicher Totalschaden, da aufgrund der Verletzung nur noch eine geringe Reststandzeit besteht. Um den Baum dennoch möglichst lange zu erhalten, wurde er mit einem sogenannten Wundpflaster versehen. Es wird eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung für den schwer geschädigten Baum gestellt. Die Höhe des Sachschadens beläuft sich auf rund 3.000 Euro.
(Quelle: Stadt Köln ↗)
Wer Bäume so malträtiert hat nicht viel Verstand...