Gartengestaltung mit Bäumen und Sträuchern - Arboristik-Baumpflege-Baumschutz

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Gartengestaltung mit Bäumen und Sträuchern
Das Buchcover zeigt einen Gartenauschnitt mit Formgehölzen
Cover: Quelle & Meyer
Wolfgang Borchardt
Gartengestaltung mit Bäumen und Sträuchern
Von der Planung bis zum formgerechten Schnitt
2024, 404 S., 580 farb. Abb.,
geb., 16,5 x 23 cm.
ISBN 978-3-494-01941-3
29,95 €

(22.5.2024) Rhododendren, Rosen, Flieder und Hortensien erfreuen sich allgemeiner Beliebtheit. Die Welt der gartentauglichen Gehölze ist jedoch sehr viel größer, wie das neue Praxisbuch von Wolfgang Borchardt zeigt.

Basierend auf jahrelanger Erfahrung bündelt er in diesem Buch sein ganzes Gartengestaltungswissen und bereitet es für alle auf, die engagiert und neugierig gärtnern und sich unter Berücksichtigung der natürlichen Wuchsformen an prächtig entwickelnden Bäumen und Sträuchern erfreuen wollen. Er schlägt eine Brücke zwischen wissenschaftlicher Gehölzkunde und ihrer praktischen Anwendung in der Gestaltung privater und öffentlicher Gärten. Damit versteht sich dieses Buch als Ergänzung zu rein gehölzkundlichen Werken und trägt zudem zu mehr Biodiversität bei, denn es genügt nicht nur, "grün" zu wollen, man muss auch "grünes Wissen" besitzen!

Biodiversität muss gestaltet werden!

Bäume und Sträucher sind nicht zu übersehen. Verholzende, tragfähige Stämme lassen Wuchshöhen zu, die bei eini gen Baumarten über 100 m reichen. Im Unterschied zu Nordamerika und Ostasien mit vergleichbaren klimatischen Bedingungen ist unsere Gehölzflora artenarm. Forschungsreisende haben insbesondere im 18. und 19. Jahrhundert aus diesen Weltteilen zahlreiche fremdländische Gehölze mitgebracht, von denen viele Eingang in die europäische Gartenkultur gefunden haben. Sie bereichern die Gehölzpflanzungen in Gärten, historischen Parks und öffentlichen Grünanlagen mit neuen Farben, Blatt- und Wuchsformen. Neben einigen heimischen sind es vor allem fremdländische Gehölze, die der Klimaerwärmung gut gewachsen sind. Nebenher leisten sie einen Beitrag zur Biodiversität in Städten, die dort inzwischen häufig größer ist als die im Umland. Die heimische Fauna profitiert von einem erweiterten Nahrungsangebot. Biodiversität muss gestaltet werden. Gestaltung beginnt mit dem Beobachten dessen, was da ist, und dem Respekt vor dem, was uns die Natur zu Füßen legt und vor Augen führt. Artenvielfalt setzt Strukturvielfalt voraus - und die muss geschaffen werden. Gestalten heißt bewusst ordnen. Weil nur Vielfältiges geordnet werden kann, schließt sich der Kreis. Struktur, Melodie und Rhythmus machen aus Musik „Ohrwürmer" und auch Pflanzungen unverwechselbar. Dazu können Gehölze wesentlich beitragen. Klug verwendet stehen Bäume und Sträucher nicht für bloße Dekoration, sondern für Lebensqualität. Es ist kein Zufall, dass jahrhundertalte, halboffen strukturierte und nachhaltig gepflegte Parkanlagen und Friedhöfe Zentren der Biodiversität darstellen.

Das Buch ist als Ergänzung zu Gehölzlexika, Baumschulkatalogen und insbesondere zu dem im gleichen Verlag veröffentlichten Buch „Laub- und Nadelgehölze Mitteleuropas" (SCHMIDT/HECKER) konzipiert worden. Ziel ist der Brückenschlag zwischen wissenschaftlicher Gehölzkunde (Dendrologie) und ihrer Anwendung in der Gestaltung privater und öffentlicher Freiräume, zu denen auch kleine Gärten zählen.
Prof. Dr. Wolfgang Borchardt absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Landschaftsgärtner, bevor er Garten und Landschaftsgestaltung in Erfurt studierte. Nach der Promotion an der HU Berlin war er u. a. Leiter der Fachschule für Gartenbau in Erfurt. 2002 übernahm er das Lehrgebiet „Pflanzenkunde/Pflanzenverwendung“ in der Fachrichtung Landschaftsarchitektur an der FH Erfurt. Seit 2019 ist er freiberuflich tätig und veröffentlicht zahlreiche Publikationen für den landschaftsgärtnerischen Berufsstand.
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