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Mindestens 80
% der neu angelegten Vorgärten und Grünflächen, egal ob
privat oder gewerblich, werden mit den mehr oder weniger gleichen, niedrigen
Einheitspflanzen bestückt. Wer sich nicht in diese Monotonie einreihen
möchte, hat gerade bei den Laubgehölzen eine ungemeine Auswahl.
Allerdings werden diese Pflanzen in der Regel nur in den Gartenfachbetrieben
angeboten, bzw. sind sie dort zu bestellen. Es lohnt sich in jedem Falle!
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Diese
sollten nur dort eingesetzt werden, wo tatsächlich wenig Raum zur
Verfügung steht. Allerdings die architektonisch derzeitig modernen
Kugelbäumchen müssen es nicht unbedingt sein. Es gibt eine Reihe
von kleineren Gehölzen, die ökologisch wertvoller sind. Zugleich
sorgen sie mit ihren Blüten und Früchten für optische Aufwertung
und nutzen der Natur.
Hier einige empfohlene Kleingehölze:
Holunder, Weißdorn,
Flieder, Eberesche (Vogelbeere ), Zwergbirke, Felsenbirne, Sanddorn, Saalweide,
Ölweide, Erbsenstrauch, Gewürzstrauch, Kuchenbaum - auch Kadsurabaum
genannt, Blasenstrauch, Eisenholzbaum, Perückenstrauch, Maulbeerbaum,
Kreuzdorn und Faulbaum, Purpurerle, Goldblasenbaum.
Dazu natürlich die vielen Obstgehölze, die jederzeit auch als
Halbstamm gepflanzt werden können.
All diese Gehölze haben sich bewährt und in jedem Katalog, bzw.
Bestimmungsbuch kann über sie nachgelesen werden. |
Diese
Tradition müsste wieder vermehrt aufgenommen werden, um Gärten,
Grünanlagen und Parks wieder mit langlebigen, zukunftsfähigen
Landschaftsbäumen aufzuwerten.
Wichtig ist
die Planung eines geeigneten Standortes, weil diese Bäume ja viele
Jahrzehnte, vielleicht Jahrhunderte überdauern können und auch
sollen.
Neben den klassischen
Haus- und Hofbäumen wie Linde, Kastanie, Esche, Eiche und Nussbaum
gibt es einige weitere Arten, die vermehrten Einzug in unsere Grundstücke
verdient hätten: Götterbaum, Papierbirke,
Trauerweide, Speierling, Elsbeere, Flügelnuss, Trompetenbaum, Schwarznussbaum,
Tulpenbaum, Roteiche, Marone, Schnurbaum, Mehlbeere, auch
die Ulme sollte wieder versucht werden.
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