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Ein beachtenswertes
Naturdenkmal vor den Toren Dresdens.
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Seit gut 195 Jahren
schon wurzelt eine Schwarz-Pappel auf einer Anhöhe (330 m ü.
NN) vor den Toren der Stadt Dresden.
Ein für eine Pappel ungewöhnliches Alter, gelten sie doch
gemeinhin als eine nicht langlebige Baumart.
Was mag dieser Baumveteran in den fast 200 Jahren seines Lebens gesehen
haben? Er
hätte, wenn er sprechen könnte, gewiss viel zu erzählen.
Aber schon sein Lebenslauf zeugt von einem wechselhaften Leben.
Der Babisnauer Gutsbesitzer Johann Gottlieb Becker pflanzte 1808 die Schwarz-Pappel
(populus nigra L.) als Grenzmarkierung. Während des Preußisch-Österreichischen
Krieges 1866 errichten sächsische Pioniere in dem Baum ein Beobachtungsgerüst.
1884 kaufte der Gebirgsverein Sächsische Schweiz die Schwarz-Pappel
und pachtet das zugehörige Grundstück, damit konnte die Fällung
des Baumes verhindert werden.
Auf dem Grundstück wurde 1887 neben die Pappel die erste "Wettin-Eiche"
gepflanzt und bis 1896 folgen weitere 3 Eichen. Um 1890 folgt noch eine
Bismark-Eiche. Jedoch gediehen alle gepflanzten Eichen auf diesem Grundstück
nicht und starben ab. Im Jahr 1922 wird auf der Pappel ein neues Aussichtsgerüst
gebaut. Die Anpflanzung einer neuen Rotdornhecke erfolgte 1925. Gut 10
Jahre später, 1937, erfolgte die Unterschutzstellung der Schwarz-Pappel.
Im zweiten Weltkriegs wurde 1944 eine Fliegerabwehrstaffel bis Kriegsende
an der Pappel stationiert. Unmittelbar nach Kriegsende ging die Schwarz-Pappel
und das Grundstück 1945 in das Eigentum der Gemeinde Bärenklause-Kautsch
über. Die Aufnahme in die Naturschutzkartei des Kreises Freital erfolgte
1957. Ein Jahr später wurde eine drei Meter hohe stählerne Aussichtsplattform
um die Pappel errichtet. Zu Volkseigentum wurde die Pappel und die zugehörigen
Flurstücke im Jahr 1961.
Einem Gewittersturm im Jahre 1967 musste der Baum ca. ein Drittel seiner
Krone opfern. Doch der Baumveteran ist weiterhin voller Leben. Die Ortsgruppe
Babisnau des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz e.V. von der
Gemeinde Bärenklause-Kautsch übernahm 1994 die Pappel. Im Jahr1996
erwarb der Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V. die Grundstücke
mit allen Anpflanzungen. Fördermittel des Regierungspräsidiums
Dresden sowie Sponsoren ermöglichten 1999 den Bau eines neuen Aussichtsturms
und die Gestaltung des Areals.
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Heute
ist die Babisnauer Pappel ein beliebtes Ausflugsziel, denn von hier
oben haben die Besucher
einen wundervollen Blick auf die Umgebung Dresdens.
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| Diese
Daten habe ich auf der Homepage des Restaurants DER
GOLDENE STIEFEL gefunden. Wenn jemand ausführlichere Daten zu
dem Baum hat, dann bitte an den Webmaster
senden |
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Der
mächtige Stamm der Schwarz-Pappel während der Vegetationsperiode.
Fahren Sie mit dem Mauszeiger über das Foto und Sie sehen eine
Abbildung, die den Stamm im Winter zeigt.
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Dieses Foto zeigt
den Aussichtsturm von dem der Blick weit ins Dresdner Umland schweifen
kann.
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