Arboristik/Baumpflege

 

Schutz vor Pflaumen-Pocken
Wissenschaftler entwickeln Schnelltest für gefährliches Scharka-Virus


Wissenschaftler der Technischen Universität München haben einen neuen Schnelltest für das hochansteckende Scharka-Virus entwickelt: Mithilfe molekularbiologischer Verfahren können sie in kürzester Zeit das Erbmaterial des Virus in den Blättern von Steinobstbäumen nachweisen. Sind Zwetschgen, Pfirsiche oder Aprikosen einmal mit dem Virus infiziert, müssen sie gerodet werden, denn eine Bekämpfung ist nicht möglich. Mit dem Schnelltest kann die Quarantäne-Krankheit zwar nicht verhindert, aber eingedämmt werden. [ ...mehr ]
(Foto: Michael Neumüller / TUM )

 

 

 

 

 

 

Spürhunde auf Käferjagd


Spürhund Sie heißen Merlin, Phoebe und Ida. Die drei neuen Mitarbeiter des Pflanzenschutzdienstes der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen sind Mischlingshunde und suchen gemeinsam mit ihrem Herrchen nach dem gefährlichen Asiatischen Laubholzbockkäfer.
Alle vier haben in Österreich eine Spezialausbildung absolviert, bei der die Hunde gelernt haben, Käfer und Maden dieses aus China eingeschleppten Schädlings am Geruch zu erkennen. Der Asiatische Laubholzbockkäfer war 2005 in Bornheim erstmals in Nordrhein-Westfalen entdeckt worden. Trotz umfangreicher Bekämpfungsmaßnahmen gab es 2008 und 2009 weitere Funde in der näheren Umgebung. Die 3 bis 4 Zentimeter großen, glänzend schwarzen, weiß gefleckten Käfer mit imposanten, bis zu 10 Zentimeter langen Fühlern haben einen unbändigen Appetit auf heimische Laubbäume, wie Ahorn, Pappel, Ulme oder Apfel. Sie fressen sich in den Stamm und verursachen mit ihren bis zu 3 Zentimeter dicken Bohrgängen das Absterben der Bäume. Im Gegensatz zu heimischen Laubholzbockkäfern, die totes Holz bevorzugen, verputzen die asiatischen Kollegen mit Vorliebe kerngesunde Bäume. [ ...mehr ]
(Foto: Claas Nellen )

 

 

 

 


Aktualisiert...

...das Sachverständigenbüro Peter Klug hat seine Infoposter Baumschutz auf Baustellen und Baumpflege in aktualisierter Fassung herausgegeben.

Die Poster und weiteres Infomaterial (Poster, Flyer etc.) können Sie bei ARBUS - Produkte & Medien für den Grünbereich - downloaden.

 


 

Tschernobyls Bäume: Teils vor Strahlen geschützt
Studie: Bäume reagieren mit genetischer Anpassung auf extrem hohe Radioaktivität.
Göttinger Forscher untersuchen Kiefern rund um Atomkraftwerk Tschernobyl.

(pug) Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor 25 Jahren hat die Umweltbedingungen in der Umgebung schlagartig geändert. Während das Gebiet 30 km rund um das Atomkraftwerk heute eine weitgehend menschenleere Sperrzone ist, sind die in diesem Gebiet um den Reaktor wachsenden Bäume einer enorm hohen Strahlenbelastung ausgesetzt. Forstgenetiker der Universität Göttingen haben mit Kollegen aus der Ukraine untersucht, wie sich die Folgen des Reaktorunfalls auf die Kiefern auswirken, die wenige hundert Meter vom explodierten Kernkraftwerk wachsen. [ ...mehr ]

 

 

 

Baumpflege auch im Sommer...

...im Bewusstsein vieler Bürger und Verantwortlichen der Kommunen ist verankert, dass Bäume zwischen dem 1. März und dem 30. September nicht geschnitten werden dürfen. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zur Biologie des Baums haben jedoch Erkenntnisse gebracht, die im Einklang mit dem aktuellen Bundesnaturschutzgesetz stehen. Danach ist die qualifizierte Baumpflege, also schonende Form- und Pflegeschnitte, auch in den Frühjahrs- und Sommermonaten erlaubt, denn das Ziel der Baumpflege ist ein möglichst vitaler, gesunder und verkehrssicherer Baum. Pflege- und Schnittmaßnahmen und das Entfernen von Gehölzen im Bereich von gärtnerisch genutzten Flächen sind also ganzjährig zulässig. Dies wurde dem Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg jetzt auch vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg schriftlich bestätigt, wie Stephan Arnold, Vorstand im VGL Baden-Württemberg, mitteilt. Es sei allerdings zu beachten, dass ein Baum eventuell als Lebens-, Fortpflanzungs- und Ruhestätte wild lebender Tiere gemäß § 39 Abs. 1 Nr. 3 sowie § 44 Abs. 1 Nr. 2 und 3 BNatSchG oder auch durch eine Baumschutzsatzung geschützt sein kann.

Der VGL Baden-Württemberg hat die Broschüre „Der Sommerschnitt von Gehölzen“ aktuell herausgegeben. Sie stellt die Gesetzgebung und Biologie des Baums dar und erläutert Baumpflegemaßnahmen. [ galabau-bw.de ]

 

 

 

Eichenprozessionsspinner...

...die Raupen des Eichenprozessionsspinners gefährden die Gesundheit. Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) macht darauf aufmerksam, dass für eine zunehmende Zahl von Anwendungen im Garten- und Landschaftsbau entweder keine oder nicht in ausreichender Anzahl zugelassene biologische Insektizide zur Verfügung stehen

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Cameraria ohridella...

...und ihr zerstörerisches Werk. Vielerorts färben sich die Blätter der Roßkastanien (Aesculus hippocastanum) schon im Sommer herbstlich braun. Es handelt sich hierbei um das Schadbild der Roßkastanien-Miniermotte - Cameraria ohridella
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Cameraria ohridella...neue Fakten zur Herkunft


Die Kastanienminiermotte lebte schon 1879 am natürlichen Standort der Rosskastanie in Griechenland. Der hochinvasive Schädling kam damit bereits mehr als 100 Jahre vor seiner wissenschaftlichen Entdeckung am Balkan vor. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie eines internationalen und interdisziplinären Teams um David Lees (Institut National de la Recherche Agronomique, Frankreich und Natural History Museum, London) und H. Walter Lack (Botanischer Garten und Botanisches Museum, Freie Universität Berlin) aufgrund einer Analyse von Herbarbelegen. Sie lösen eine 20-jährige Debatte zur Herkunft der Kastanienminiermotte und deren Invasion in Europa. Für den blattminierenden Schädling ist ein Ursprung am Balkan jetzt sicher. [ ...mehr ]

 


Enzymgebundene Deckschichten...

...ein "neuer Weg" bei der Sanierung von Baumscheiben?
Insbesondere bei Gehwegen werden zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit hohe Anforderungen an die Ebenheit gestellt. Das führt im Bereich von Straßenbaumstandorten bekanntermaßen häufig zu Problemen.
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Auch Bäume haben Abgase...

..die Natur als Quelle der Luftverschmutzung?
Ronald Reagan hat in seiner Wahlkampagne 1980 behauptet, dass vor allem Bäume und nicht etwa der Mensch, die Autos und die Industrie die Luft verschmutzen. Seine Mitarbeiter sprachen danach etwas spöttisch von sogenannten "Killer-Bäumen". Eine Studie zeigt, dass in dieser gewagten Zuschreibung unter Umständen ein Körnchen Wahrheit steckt [ ...mehr ]

 

 

 

Eine Norm für "Bruder Baum"...

...Bäume tragen wesentlich zur Lebensqualität bei besonders in städtischen Ballungsräumen. Sie geben Sauerstoff, spenden Schatten, kühlen die Luft und binden Staub. Damit sie diese Funktionen erfüllen können, müssen sie auch entsprechend gepflegt werden. Worauf dabei zu achten ist, steht in der ÖNORM L 1122
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Bäume zeigen Pazifikklima im Mittelalter


Honolulu/Wien (pte023/09.05.2011/13:50) - Die beiden Klimaphänomene El Niño und La Niña ruhten im 11. Jahrhundert weitgehend und sind seit dem 18. Jahrhundert aktiver denn je zuvor. Das berichten Wissenschaftler am International Pacific Research Center der University of Hawaii http://iprc.soest.hawaii.edu in der Fachzeitschrift "Nature Climate Change". [ ...mehr ]



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