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Aufzucht von Zürgelbäumen |
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Von Rosemarie Kern |
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Nachmittag des 17.11. 01 erntete ich bei herrlichstem Wetter 765 Früchte
der Zürgelbäume in der Industriestraße in Frankenthal.
Bei dieser Ernte half mir Herr Deichfuß vom NABU. Es sind unscheinbare kleine lila/schwarze Kugeln, nicht mal 1 cm Durchmesser in einer fast unerreichbaren Höhe. Aus dieser reichen Ernte sollen Jungpflanzen herangezogen werden, die durch den Verkauf die Großbaumumpflanz-Kosten der Zürgelbäume mindern sollen. Die Früchte wurden gleich in einem großen Gurkenglas in Wasser eingeweicht, und am 08.12.01 von jeder einzelnen Frucht das Fruchtfleisch entfernt. |
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| Nach
ein paar Tagen der Abtrocknung säte ich einmal 6 Samen und einmal
23 Samen bei mir im Büro in Pflanzkästen. Davon ging nur ein
Samen am 28.01.02 auf. In
ein 3 stöckiges Anzuchtgefäß kamen je 23 Samen, die ich
in der Gefriertruhe 4 Std. schockgefrieren lies und dann über Winter
ins Freie stellte. Davon gingen Ende Jan. 02 nur 14 Samen auf. Die restlichen Samen säte ich in 3 große Blumenkästen, die den ganzen Winter bei harten Minusgraden draußen im Freien standen. Am 09.02.02 stellte ich die Kästen zu mir ins Büro. Davon sind bis 26.02.02 89 Samen aufgegangen. Insgesamt stehen am 28.02.02 bei mir im Büro 104 angegangene kleine Zürgelbaumpflänzchen. Am 04.03.02 konnte ich 153 kleine Pflänzchen zählen. |
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| Am
23.03.02 fing ich an zu pikieren, 170 kleine Pflanzen setzte ich in kleine
Töpfe, das
ist nicht mal die Hälfte der gesamten Menge. Dazu brauchte ich 6
Stunden. Im Mai stellte ich 250 kleine Zürgelbaumpflanzen an die Luft, trotz meiner liebevollen Pflege blieben über den Sommer nur noch ca 220 Pflanzen übrig, die aber gesund und kräftig aussehen. Den Winter 2002/2003 müssen sie noch mal in Zimmertemperatur überwintern. |
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| Im Herbst
2002 verloren meine kleinen Pflanzen ihre Blätter und sahen dadurch
recht mickrig aus. Sie durften bei uns im Treppenhaus überwintern. Sehr überrascht war ich, als ich im Februar die ersten Triebe entdeckte, sie bekamen wunderschöne grüne Blätter und manche sahen schon richtig aus wie Bäume. Ende April 2003 durften sie dann wieder an die frische Luft. Da die Wurzelentwicklung enorm war, topfte ich um und düngte sie. Nach ein paar Tagen im Freien verloren sie abermals ihre schönen Blätter, ich dachte, nun habe ich etwas verkehrt gemacht. Doch gleich darauf zeigten sie neue Triebe, die nun im Wachsen sind. Diese Jungbäume müssen noch 3 Winter bei mir im Treppenhaus verbringen bevor man sie ins Freie pflanzen kann. |
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Rosemarie
Kern
Industriestraße 40
67227 Frankenthal
eMail:carlack.kern@t-online.de |
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