Wem gehört der Himmel? Kerosin gegen Klima
Der Preis des Fliegens ist für unser Klima extrem hoch. Jeder Liter des Flugzeug-Treibstoffs Kerosin wirkt bei seiner Verbrennung so stark wie 10 Kilogramm CO2 auf das Klima. Trotz vieler Worte zu den Gefahren des Klimawandels flogen die Deutschen 2007 so oft wie noch nie, viele Flughäfen sollen um des Profits willen und auf Kosten der Natur immer mehr erweitert werden. Gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens besetzen UmweltschützerInnen schon seit Ende Mai ein Waldstück, das für den Bau einer neuen Landebahn abgeholzt werden soll. Das Camp im besonders schützenswerten Kelsterbacher Bannwald ist nur ein Beispiel dafür, wie Widerstand gegen Klimakiller und ökonomische Profiteure geleistet werden kann.
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Entspannter Umgang im Tropenwald
Obwohl in tropischen Wäldern ein Gedränge an Bäumen herrscht, ist der Umgangston zwischen den verschiedenen Arten insgesamt entspannt. Das hat ein Leipziger Ökologe gemeinsam mit zwei Kollegen aus Sri Lanka ermittelt. Nur selten stehen Bäume einer Art besonders selten oder häufig in der Nähe von Bäumen einer anderen Art. Innerhalb einer Art sind abstoßende oder anziehende Effekte dagegen recht häufig.
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Krebsgefahr in der Nähe von Atomkraftwerken
Die Anzahl an Blutkrebs erkrankter Kinder steigt, je näher sie an Atomkraftwerken leben. Das wurde bei einer im Dezember veröffentlichten Studie festgestellt. Die vom Bundesumweltministerium geförderte Studie bestätigt die Vermutungen kritischer WissenschaftlerInnen, die seit Jahren auf die Gefahren von Atomkraft für die Bevölkerung hingewiesen haben. Als politische Konsequenzen werden nun Forderungen nach dem Abschalten der Atomkraftwerke laut. Im Umfeld des AKW Krümmel ist die Kinderläukemierate besonders hoch. AktivistInnen von ROBIN WOOD demonstrierten nach Bekanntwerden der Studienergebnisse vor dem AKW und forderten seine sofortige Stilllegung. Statt Sofortmaßnahmen zu ergreifen, hat Bundesumweltminister Gabriel eine weitere Überprüfung der Studie gefordert.
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Millennium-Genbank:
Eine Milliarde Samen lagern in England
Ziel 2020: Ein Viertel der Weltflora in größter Samenbank
Die Millennium-Genbank, Großbritanniens Arche Noah, hat Grund zum Jubeln: Der einmillardste Samen wurde im April dieses Jahres eingebracht, berichtet BBC-Online. Derzeit lagern in der Genbank, die Teil des Royal Botanic Gardens in Kew ist, Samen von mehr als 18.000 Pflanzenarten. Viele davon sind in freier Wildbahn bereits ausgestorben. Die Samenbanken sind für Forscher die einzige Möglichkeit, um dem permanenten Biodiversitätsverlust entgegenzuwirken....
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Jahrhundert-Dürre in Australien:
"Auch wir müssen uns gegen Wassermangel rüsten"

Antworten aus der Wissenschaft: Prof. Dr. Joachim Müller, Experte für Agrartechnik, zum Thema Wassermangel und mögliche Lösungsansätze

Rasen sprengen verboten, Trinkwasser rationiert: Australien erlebt momentan die schlimmste Trockenheit seit über 100 Jahren. Müssen wir uns bei fortschreitendem Klimawandel auch in Deutschland auf australische Verhältnisse einstellen?

Prof. Dr. Müller:
Fakt ist, dass wir in Teilen Deutschlands bereits Wassermangel haben. Besonders betroffen sind die neuen Bundesländer wie etwa Thüringen...
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Kein Bier, kein Brot, keine Pommes:
Klimawandel verändert unser Essen
Forscher der Universität Hohenheim: Treibhausgase verändern nicht nur das Wetter, sondern auch die Rohstoffe für unsere Lebensmittel" Pommes werden giftig, Bier schäumt nicht mehr und Brot backen wird unmöglich - die Treibhausgase in der Luft verändern nicht nur das Klima, sondern auch unsere Lebensmittel, belegen Experimente der Universität Hohenheim. In High-Tech-Feldexperimenten haben Agrarbiologen Weizen, Gerste und Kartoffeln den Umweltbedingungen der Zukunft ausgesetzt. Fazit: Nicht nur die Erträge, auch die Zusammensetzungen der Pflanzen ändern sich - und das nicht unbedingt zum Guten...
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Vom Aussterben bedroht
Einer der weltweit ältesten Blütenpflanzen drohen unwiederbringliche Verluste: Jede zweite wilde Magnolienart ist vom Aussterben bedroht.
Auf ihrer Roten Liste führt die Universität Bournemouth 131 Magnolienarten als gefährdet. Hauptursache sei die Zerstörung der natürlichen Lebensräume der Pflanzen zugunsten der Landwirtschaft. Mehr als 40 Prozent der insgesamt 245 Arten gedeihen in China...
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Dell pflanzt Bäume
Gegen Spende forstet der Computerhersteller Dell auf.
Dell scheint sich um die Umwelt zu sorgen und hat daher ein Programm ins Leben gerufen, dessen Ziel am einfachsten mit dem Wort Aufforstung" beschrieben werden kann. Bei der Plant a tree for me" Aktion wird gegen eine Spende von sechs bzw. zwei US-Dollar beim Kauf eines Desktop-PCs oder Laptops ein Baum gepflanzt. Dell möchte damit den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß ausgleichen, der bei der Erzeugung der für den Betrieb eines derartigen Gerätes benötigten Energie entsteht. Um was für eine Art Bäume es sich hierbei handelt, gab das Unternehmen jedoch bislang nicht bekannt.
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Vetternwirtschaft gibt es auch unter Pflanzen
Die Gewächse erkennen ihre Verwandten und schonen sie im Kampf um Platz und Nahrung. Dieses Verhalten, das bisher nur von Tieren bekannt war, wurde nun erstmals auch bei Pflanzen nachgewiesen. Das berichten kanadische Forscher im Fachblatt "Biology Letters" der britischen Royal Society. Sie hatten gezeigt, dass verwandte Pflanzen weniger Wurzeln ausbilden als nicht verwandte derselben Art, wenn sie gemeinsam in einem Topf wachsen. Obwohl sie weder Erkenntnis- noch Erinnerungsvermögen besäßen, seien Pflanzen zu komplexem Sozialverhalten fähig, schreiben die Wissenschaftler.
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Schmierige Geschäfte mit Palmöl
Am 17. Juli enterten ROBIN WOOD-AktivistInnen das Dach der Palmöl- Raffinerie des Wilmar"-Konzerns im norddeutschen Brake und ließen ein Transparent herab mit der Aufschrift: "Wenn Brake Palmöl raffiniert, wird Regenwald zerstört." Hintergrund ist, dass Wilmar" als weltweit größter Palmölhändler ehemalige Tropenwaldflächen in Südostasien in Palmöl-Plantagen umwandelt und dabei auch vor illegaler Brandrodung nicht zurückschreckt. Großflächige Tropenwaldvernichtung führt zum Aussterben vieler Tier- und Pflanzenarten, die ortsansässige Bevöl- kerung wird ihrer Lebensgrundlagen beraubt, und der Klimawandel wird weiter angeheizt. Das Braker Werk raffiniert Palmöl hauptsächlich für die Lebensmittelherstellung, die Kapazität soll verfünffacht werden.
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Kudzu: Was die "grüne Pest" gefährlich macht
Die japanische Kletterpflanze Kudzu hat eine Menge gute Seiten. Sie trägt hübsche, duftende Blüten und ist in ihrer Heimat sowohl als Heil- als auch Futterpflanze geschätzt. In den USA entwickelte sie sich dagegen zu einer Plage. Weil sie auf dem nordamerikanischen Kontinent keine natürlichen Feinde hat, verdrängte die schnell wachsende Kudzu auf Millionen Hektar Fläche die ursprüngliche Pflanzenwelt. Jetzt haben Ökologen festgestellt, dass Kudzu auch die Bodenchemie negativ verändert.
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Klimawandel: Bäume rücken sprunghaft vor
Die Gebirgsvegetation kann sehr sprunghaft auf den Klimawandel reagieren, zeigen Untersuchungen zweier kanadischer Biologen in den nördlichen Ausläufern der Rocky Mountains. Die dortigen Bäume und Sträucher nutzten ungewöhnlich milde Jahre, um die Baumgrenze in großen Schritten in die Gebirgstundra mit ihrer spezialisierten Flora und Fauna auszudehnen.
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Problematische Bio-Treibstoffe als Energiekiller
Zwei unterschiedliche Studien stellen Pflanzensprit schlechtes Zeugnis aus
US-Forscher haben in einer Modellstudie errechnet, dass bei einer Umstellung der Treibstoffe aller Fahrzeuge auf einen 85 Prozent Ethanol-15 Prozent Benzin-Mix die Ozonwerte in manchen Teilen der USA extrem zunehmen würden. Die Folge wären dramatisch, denn es käme zu einer Zunahme der Todesfälle an Atemwegserkrankungen, berichtet BBC-Online. Experten der Schweizer Energiestiftung SES kommen zum Schluss, dass die Pflanzentreibstoffe keineswegs CO2-neutral sind...
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Saurer Regen mindert CO2-Belastung
Wälder binden große Mengen
Eine Forschergruppe der Universität von Bologna ist nach einer dreijährigen Untersuchungsreihe zu dem Ergebnis gelangt, dass mit stickstoffhaltigem sauren Regen befallene Wälder große Mengen an Kohlendioxyd binden. Im Rahmen der zum EU-Forschungsprogramm "Carbo-Europe" gehörenden Studie waren Daten auf mehreren Kontinenten....
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70 000 Bäume für den Klimaschutz:
Aufforstung im Gebiet der "Malente Au"
Malente/Neukirchen - Als hätten die Förderer des Gesamtkonzeptes "Malenter Au" schon vor geraumer Zeit geahnt, dass es einmal zu so hitzigen Klimadebatten kommen würde, wie wir es jetzt täglich erleben. Kohlendioxid, abgeholzte Wälder, weltweiter Temperaturanstieg. Selbst ein intaktes großräumiges Gebiet wie die "Malente Au" ist da nicht viel mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber es ist ein Anfang. Ein Anfang für eine gesündere Umwelt. "Denn Naturschutz ist auch Klimaschutz", sagt Joachim Siebrecht, Leiter des Fachdienstes Naturschutz im Kreis Ostholstein. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung war die Pflanzung der Bäume - rund 70 000 Stück an der Zahl. Sie sollen helfen, die Gewässer der "Malenter Au" bis 2015 in einen "guten ökologischen Zustand" nach EU-Maßstab zu bringen.

Doreen Dankert
Lübecker Nachrichten 2.3.07
www.ln-online.de

Palmen als Zeugen des Klimawandels
Verbreitungsgebiet subtropischer Gewächse in Europa wird immer größer
Forscher der Universität Bayreuth haben im Rahmen des EU-Projekts ALARM (Assessing Large Scale Risks for Biodiversity with Tested Methods) gezeigt, dass die Klimaerwärmung der jüngsten Vergangenheit Palmen in Regionen gedeihen lässt, wo dies früher aufgrund zu kalter Winterbedingungen nicht möglich war....
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Satelliten entlarven Riesen-Raubbau an Afrikas Urwäldern
Satellitenbilder haben erstmals das volle Ausmaß des Raubbaus an den zentralafrikanischen Wäldern zu erkennen gegeben. Der Urwald galt bislang als eines der unberührtesten und besterhaltenen Waldgebiete der Erde...
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Holzfloß gegen Holzweg
Die ROBIN WOOD-Floßtour 2008 hat die zukunftsweisenden Wege der Energieversorgung zum Thema: Unter dem Motto "Saubere Energie statt Kohle und Atom!" schwimmt das selbstgebaute Floß "Robina Wald II" auf der Elbe von Dresden nach Hamburg und macht dabei viele kleine Zwischenstopps. Die Floßcrew informiert auf der Strecke die interessierte Bevölkerung rund ums Thema Energie, gibt Tipps zu Stromwechsel und Stromsparen und klärt auf über die Verlogenheit der Energiekonzerne. Floßrundfahrten, das Testen von Solartechnik, Open Air-Kino und Schnupperklettern werden ebenfalls angeboten.
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Moose futtern Feinstaub
Moose sind prächtige Feinstaub-Filter. Wie ein biologisches Mikrofaser-Staubtuch schlucken sie große Mengen der Partikel aus der Luft. Viele Abgas-Bestandteile dienen ihnen sogar als Nahrung, fanden Bonner Biologen heraus. Manche Schadstoffe werden außerdem durch Bakterien abgebaut, die auf den Moosblättchen leben. In Bonn sollen die natürlichen Luftfilter testweise zur Straßenbegrünung eingesetzt werden.
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Jahresringe verraten Wirbelstürme
Einige Forscher gehen davon aus, dass im Zuge der globalen Erwärmung auch die Zahl oder Intensität tropischer Wirbelstürme steigt. Alte Bäume können bei der Klärung dieser Frage helfen, glauben amerikanische Forscherinnen. Ihrer Untersuchung zufolge, hinterlassen Hurrikane ihre Spur in der Zusammensetzung des Holzes.
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Klüngelwirtschaft behindert Umweltschutz
Greenpeace-Studie zeigt Verflechtung von Politik und Konzernen auf.
In der Energiepolitik blockieren Konzerninteressen die notwendigen Reformen zu effektivem Klimaschutz. Das ist ein Ergebnis der Greenpeace-Studie Schwarzbuch "Klimaschutzverhinderer -Verflechtung zwischen Politik und Energiewirtschaft", die am 19.4.07 veröffentlicht wurde. Sie zeigt detailliert auf, welche Politiker bei welchen großen Stromkonzernen auf dem Lohnzettel stehen. Damit wird deutlich, wie groß die Verflechtung von Politik und Energiewirtschaft tatsächlich ist...
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DBU fördert "hölzerne Freunde"
Ein gefällter Baum wirft keinen Schatten, so lautet ein chinesisches Sprichwort. Doch Bäume spenden nicht nur Schatten, Holz und Sauerstoff. Sie binden außerdem das klimaschädliche Kohlendioxid und bieten auch Lebensraum für zahlreiche Tiere. Am 25. April ist der Tag des Baumes und damit auch eine gute Möglichkeit, daran zu erinnern, mit den Wäldern der Erde sorgsam umzugehen, so Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Wichtig ist natürlich aber, das ganze Jahr über um das Wohl des Waldes und der Bäume besorgt zu sein. Darum fördere die DBU verschiedenste Projekte zum Thema, sei es das Engagement von Schulklassen für seltene Bäume oder ein Verfahren, mit dem man illegalen Holzhändlern auf die Spur kommen könne...
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Barfußpfad Dannenwalde:
Gehen und Denken!
Annähernd 40 Barfußparks und -pfade gibt es in Deutschland. Der im Juni neu eröffnete Barfußpfad Dannenwalde (Gransee) der Stadt Gransee und des FUSS e.V. ist in mehrfacher Hinsicht ungewöhnlich: Er ist der erste mit einem Bahnanschluss und er beginnt auf dem Pflaster des unter Denkmalschutz gestellten Bahnhofsvorplatzes. Darüber hinaus ist er der einzige mit thematischen Barfuß-Stationen zum Mit- und Weiterdenken.
Der sehr attraktive wald- und seenreiche Norden Brandenburgs wird vorgestellt und es geht um die fünf Sinne des Menschen, die Gesundheit, Mensch- und Tierfüße, die Naherholung, das Reisen, Gehen, Wandern und andere teilweise humorvoll verpackte Themen. Die Stadt Gransee und FUSS e.V. versprechen, dass die Benutzer ihren Spaß haben werden und sich dabei körperlich fit und möglicherweise sogar klüger fühlen als alle anderen Menschen, die noch nicht in Dannenwalde waren.
Erreichbar: DB RE5 Berlin-Rostock, internationale Rad- und Wanderwege, B96 Berlin-Ostsee.
Kein Eintritt, jederzeit geöffnet.
Informationen:
[ mehr Info bei Fuss e.V. ]

Kahlschlag im Regenwald von Borneo
Bücherei des Lebens wird zerstört
Morgens in aller Herrgottsfrühe zogen die Männer von Baun Bango mit ihren Holzbooten los, noch halb im Dunkeln. Über den Katingan-Fluss ging es, auf die andere Seite in den Sebangau-Nationalpark im indonesischen Teil von Borneo. Die Raub- Holzfäller ohne Lizenz zum Abholzen rückten nicht gerade lautlos an: das altersschwache Boot knatterte mit einem ohrenbetäubenden Außenbootmotor durch die von Insektenschwirren und Vogelgezwitscher erfüllte Luft. Tief drin im Torf-Sumpf-Wald holten sie dann die Motorsägen raus. Keine 20 Minuten, und ein dicker Baum war gefällt...
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Nachhaltigkeit stiften:
Naturschutz als Dienstleistung
DBU unterstützt den Erhalt von Wald-Kulturlandschaften mit insgesamt 485.000 Euro Münster. Wer in Deutschland in die Natur eingreift, etwa durch den Bau einer Bundesstraße, muss diesen Eingriff wieder gutmachen: Was in der Natur verloren geht, muss gleichwertig ersetzt werden. Für solche Maßnahmen werden allein in Nordrhein-Westfalen rund 20 Hektar Freiraum pro Tag benötigt. "Leider liegen die Ausgleichsflächen oft planlos verstreut", kritisiert Prof. Dr. Andreas Schulte, Leiter des Wald-Zentrums der Universität Münster, "die Pflege ist nicht geregelt, und der Naturschutz profitiert kaum." Das Wald-Zentrum der Universität Münster will deshalb mit dem Projekt Nachhaltigkeit stiften" einen Pool von Flächen schaffen, über den eigens gegründete Stiftungen als Dienstleister die Wald- und Kulturlandschaftspflege übernehmen und dafür die Ausgleichszahlungen erhalten.
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