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Schmetterlingstramete | Striegelige
Tramete | Buckeltramete | Gemeiner
Spaltblättling | Birkenblättling
Striegeliger
Schichtpilz | Angebrannter
Rauchporling | Literatur
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| Einleitung
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Holzzersetzende
Großpilze werden bezüglich ihrer Lebensweise allgemein
in zwei Gruppen unterteilt, zum einen in die Gruppe der parasitischen
Großpilze und zum anderen in die Gruppe der saprophytischen
Großpilze (Totholzzersetzer). Die genaue bzw. eindeutige Einordnung
einer Pilzart in eine der beiden Gruppen ist nicht immer einfach
und bei einigen Pilzarten ist sie bis heute noch nicht geklärt
bzw. wird diese kontrovers diskutiert. Erschwerend kommt hinzu,
dass die Parasiten auch saprophytisch als Saprobionten oder
Saprophyten leben können.
Pflanzenphysiologisch bzw. phytopathologisch betrachtet sind die
Parasiten als deutlich gefährlicher einzustufen, als die Saprophyten,
da sie die lebenden Zellen der Bäume angreifen und abtöten.
Saprophyten bauen hingegen nur vorhandenes Totholz am/im Baum ab.
Aus verkehrssicherheitstechnischer Sicht, welche die Sicherheit
bzw. Gefahr, die von einem pilzbefallenen Baum ausgeht, bewertet,
sind nicht nur die Parasiten sondern auch die Saprophyten als gefährlich
einzustufen. Für die Vitalität eines Baumes (bzw. für
die Einstufung des Baumes in Vitalitätsklassen) ist letztlich
nur der lebende Splintholzbereich des Stammes verantwortlich, während
für die mechanische Stabilität des Stammes der gesamte
Stammquerschnitt, also der lebende Splint und der tote Kern, relevant
ist. Totholzbereiche, die im Stamm oder in den Ästen vorhanden
sind und die dort mehr oder weniger gut vom lebenden (oder ehemals
lebenden) Holzgewebe integriert wurden, tragen selbstverständlich
auch zur mechanischen Stabilität der entsprechenden Baumteile
bei obwohl sie physiologisch weitgehend bedeutungslos geworden sind!
Wurde am lebenden Baum beispielsweise durch Ästungsmaßnahmen,
Astausbrüchen oder Anfahrschäden Kernholzbereiche freigelegt
oder gar Splintholzbereiche abgetötet, können sich dort
saprophytische Holzpilze ansiedeln und in den Kern einwachsen. Die
von den Pilzen verursachte Holzfäule vermindert die Holzfestigkeit
des infizierten Totholzbereiches, wodurch sich die Bruchgefahr des
Stamm- bzw. Astabschnittes erhöht.
Braunfäule und Moderfäule verursachende Pilze bewirken
hierbei eine Holzversprödung des infizierten Holzbereiches
und damit Sprödbruchgefahr. Weißfäule verursachende
Pilze können sowohl eine Holzversprödung, als auch eine
Holzerweichung (Zähbruchgefahr) bewirken [1].
Ein eindeutiges Warnsignal für eine Holzfäule im Baum
ist der Pilzfruchtkörper. Er fordert den Baumkontrolleur geradezu
auf, eine eingehende Untersuchung (z. B. Restwandstärkenbestimmung)
durchzuführen. Mehrjährige Pilzfruchtkörper besitzen
zudem noch eine Körpersprache, die uns etwas über
den Zersetzungsgrad des dahinter befindlichen Holzbereiches sagen
kann [1, 2, 3]. |
| Saprophytische
Großpilze an Straßen- und Parkbäumen
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| Einige
der häufigsten saprophytischen Pilze an Straßen- und
Parkbäumen, denen zum Teil auch eine geringe parasitische Aktivität
an stark geschwächten Bäumen zugeschrieben wird, werden
nachfolgend vorgestellt: [4, 5, 6, 7,
8] |
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Lebensweise,
Wirte, Fäuletyp:
Die Schmetterlingstramete (Schmetterlingsporling, Bunte Tramete)
lebt überwiegend saprophytisch in totem Holz, selten auch
als Wundparasit an Stamm- und Astwunden. Bevorzugte Wirte sind
Laubbäume (besonders Buche, Birke, Weide und Eiche) seltener
finden wir den Pilz auch an Nadelbäumen (Weißtanne,
Fichte). DieSchmetterlingstramete
verursacht eine Weißfäule.
Fruchtkörper:
Die Fruchtkörper der Schmetterlingstramete sind einjährig,
häufig aber ganzjährig anzutreffen. Die dünnen
halbkreisförmigen Konsolen sind ca. 1 - 4 mm dick und ca.
4 - 8 cm breit. Sie besitzen auf ihrer samtig behaarten Oberseite
eine mehrfarbige ("bunte") konzentrische Zonierung. Die Farbzonen
glänzen seidig (kurze Haare) oder sind matt (längere
Haare, Haarfilz) und variieren farblich zwischen ocker, hell-
bis dunkelbraun, rötlich, olivgrün, grau, bläulich
bis schwarz. Der schmale Zuwachsrand ist weiß bis beige
gefärbt, ebenso wie die Unterseite, welche sehr feine Poren
besitzt, die mit bloßem Auge kaum zu erkennen sind (3 -
5 pro mm). Das Hutfleisch ist zäh und weiß gefärbt,
das Sporenpulver ist weiß.
Verwechslungen mit der weniger häufig vorkommenden Zonen-Tramete
(Trametes multicolor) sind leicht möglich. Diese besitzt
aber keine bläulichen und schwärzlichen Farbtöne
und keine seidig glänzenden Zonen auf der Oberseite und ist
dicker (3 bis max. 15 mm dick).
Besonderheiten:
Die Schmetterlingstramete ist sehr häufig und weltweit verbreitet
(Kosmopolit). Sie ist wohl der häufigste Porling Deutschlands.
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Lebensweise,
Wirte, Fäuletyp:
Die Striegelige Tramete lebt meist saprophytisch an toten Ästen
oder toten Stammbereichen. Nur selten tritt sie als Wundparasit
in Erscheinung. Als Wirte sind bevorzugt Laubbäume zu nennen,
besonders Buche, Birke, Esche und Eiche, sehr selten auch Nadelbäume.
Die Striegelige Tramete verursacht eine Weißfäule.
Fruchtkörper:
Die Fruchtkörper der Striegeligen Tramete sind einjährig,
meist aber ganzjährig anzutreffen. Es handelt sich um mehr
oder weniger halbkreisförmige Konsolen, die in der Regel
seitlich am Substrat angewachsen sind. Sie sind ca. 3 - 10 cm
breit und ca. 0,5 - 1 cm dick. Junge Fruchtksrper sind weiß
bis weißgrau gefärbt und besitzen einen hellbraunen
(ockerfarbenen) Zuwachsrand. Ihre Oberseite besitzt starre "striegelige"
Haare, die als grober Filz konzentrisch um die Anwachsstelle angeordnet
sind. Die Unterseite besitzt feine weiße Poren (mit 2 -
4 pro mm nicht so fein wie bei der Schmetterlingstramete). Ältere
Fruchtkörper haben meist eine grünliche, borstige Oberseite
(Algenbewuchs) und einen nunmehr sehr dünnen bräunlichen
Zuwachsrand (der manchmal auch fehlt). Hutfleisch (Trama) und
Sporenpulver sind weiß.
Besonderheiten:
Sie wächst oft an sonnenexponierten und relativ trockenen Standorten.
Des öfteren finden wir sie mit dem Spaltblättling (Schizophyllum
commune) am selben Wirt. Vor allem ältere Fruchtkörper
können dem Birkenblättling (Lenzites betulinus) sehr ähnlich
sehen, der aber auf der Hutunterseite Lamellen besitzt. |
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Lebensweise,
Wirte, Fäuletyp:
Die Buckeltramete lebt überwiegend saprophytisch in totem
Holz, selten auch als Wundparasit an Stamm- und Astwunden. Bevorzugte
Wirte sind Laubbäume (Buche, Weide, Birke, Pappel u. a.).
Sehr selten finden wir den Pilz auch an Nadelbäumen (Fichte).
Die Buckeltramete verursacht eine Weißfäule.
Fruchtkörper:
Die Fruchtksrper der Buckeltramete sind ein- bis zweijährig.
Sie sind ca. 5 - 20 cm breit und ganzjährig anzutreffen.
Es handelt sich um mehr oder weniger halbkreisförmige Konsolen,
die seitlich am Substrat angewachsen sind. An der Anwachsstelle
sind die Fruchtkörper meist deutlich verdickt und die Hutoberseite
bildet fast immer einen arttypischen Buckel aus (namensgebend!).
Die Oberseite ist des weiteren weiß und zottig-filzig behaart.
Ältere Fruchtkörper sind durch Algenbewuchs meist grün
gefärbt (wodurch eine "Scheinzonierung" [6]
entsteht) und nur noch feinfilzig behaart. Die Hutunterseite besitzt
weiße Poren, die charakteristisch (radial, von innen nach
außen) in die Länge gezogen sind (Poren bis zu 1 mm
breit und bis zu 5 mm lang). Manchmal werden an der Basis sogar
labyrinthartige Lamellenstrukturen ausgebildet. Hutfleisch und
Sporenpulver sind weiß.
Besonderheiten:
Das beste Erkennungsmerkmal sind die radial in die Länge
gezogenen Poren auf der Hutunterseite. Auch der Buckel, bzw. die
wulstigen Hutverdickungen, an der Anwachsstelle sind typisch,
aber nicht immer deutlich ausgeprägt.
Vor allem ältere und von Grünalgen bewachsene Fruchtkörper
können dem Birkenblättling (Lenzites betuliaus) sehr
ähnlich sehen, der aber auf der Hutunterseite fast nur Lamellen
besitzt.
Die
Buckeltramete ist ein Parasit auf dem Mycel des Angebrannten Rauchporlings
[9].
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Lebensweise,
Wirte, Fäuletyp:
Der Gemeine Spaltblättling besitzt überwiegend eine
saprophytische Lebensweise. Wir finden ihn aber auch als Wundparasit
an Verletzungen lebender Bäume. Er verursacht bevorzugt an
Laubbäumen wie z. B. Buche oder Eiche (vor allem im Splint
der Eiche) eine Weißfäule, ist aber auch an Nadelbäumen
wie z. B. Fichte und Kiefer (vor allem am bzw. im Splint der Kiefer)
anzutreffen.
Fruchtkörper:
Die Fruchtkörper des Gemeinen Spaltblättlings sind mehrjährig
und das ganze Jahr hindurch anzutreffen. Sie sind meist seitlich
am Holz angewachsen und besitzen die Form eines kleinen Fächers
oder einer Muschel. Sie sind ca. 1 - 5 cm breit, zäh wie
Leder, oberseitig mit hellgrauem Filz bedeckt und unterseitig
besitzen sie fächerartig angeordnete, der Länge nach
gespaltene Blätter bzw. Lamellen von rosaroter bis hellbrauner
Farbe. Sporenpulver: weißlich bis rosa- oder ockerfarben.
Besonderheiten:
Das beste und unverwechselbare Erkennungsmerkmal des Pilzes sind
die namensgebenden längsgespaltenen Blätter auf der Hutunterseite.
Die "Blatthälften" rollen sich bei Trockenheit jeweils nach
außen (hygroskopische Bewegung) und schützen so die sporenproduzierende
Fruchtschicht zwischen zwei Lamellen vor dem Austrocknen.
Das Substratmycel des Pilzes übersteht sogar hohe Holztemperaturen
verursacht durch starke Sonneneinstrahlung und auch kurzfristiges
Austrocknen des Substrates. Häufig finden wir den Gemeinen
Spaltblättling deshalb auch auf geschädigten Sonnenbrandflächen
von Buchenstämmen oder -Ästen. Auch verbautes Holz kann
von ihm besiedelt werden.
Öfters ist er am selben Wirt zusammen mit der Striegeligen
Tramete (Trametes hirsata) bei Laubbäumen bzw. mit dem Zaunblättling
(Gloeophyllum sepiarium) bei Nabelbäumen anzutreffen. |
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Lebensweise,
Wirte, Fäuletyp:
Der Birkenblättling besitzt meist eine saprophytische Lebensweise
(gelegentlich auch Schwächeparasit [10]
an beschädigten Bäumen). Wir finden ihn häufig
auf abgestorbenem Holz von Laubbäumen. Bevorzugte Wirte sind
Birke, Buche und Eiche (sehr selten auch an Fichte). Der Birkenblättling
verursacht eine Weißfäule.
Fruchtkörper:
Die Fruchtkörper des Birkenblättlings sind einjährig,
aber das ganze Jahr hindurch anzutreffen. Die dünnen halbkreisförmigen
Konsolen sind ca. 2 - 8 cm breit. Sie besitzen auf ihrer fein-samtig
behaarten Oberseite eine oft mehrfarbige, konzentrische Zonierung
(ähnlich der Schmetterlingstramete). Die Farbzonen können
zwischen weiß, beige und hell- bis dunkelbraun variieren.
Häufig ist die Oberseite durch Algenbewuchs grün gefärbt,
wodurch sie alten Fruchtkörpern der Striegeligen Tramete
oder dünnen Buckeltrameten sehr ähnlich sieht. Die Unterseite
besitzt aber weiße (weiß-graue) Lamellen, die z. T.
auch labyrinthartig verzweigt sein können, was sie eindeutig
von den nahe verwandten Trameten unterscheidet. Hutfleisch und
Sporenpulver sind weiß.
Besonderheiten:
Das beste Erkennungsmerkmal ist die lamellenartige Hutunterseite,
welche den Pilz von den ansonsten sehr ähnlich aussehenden
Trameten (Schmetterlingstramete, Striegelige Tramete, dünne
Buckeltrameten) unterscheidet. |
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Lebensweise,
Wirte, Fäuletyp:
Der Striegelige Schichtpilz lebt saprophytisch in totem Holz.
Er bevorzugt frisches Totholz. Wir finden ihn deshalb oft an absterbenden
Ästen oder Bäumen, wo er ausnahmsweise auch als Wund-
bzw. Schwächeparasit [10]
auftritt. Als Wirte dienen ihm Laubbäume, besonders Buche,
Birke, Eiche und Erle (sehr selten finden wir ihn auch mal an
Fichte oder Kiefer). Der Striegelige Schichtpilz verursacht eine
Weißfäule.
Fruchtkörper:
Die Fruchtkörper des Striegeligen Schichtpilzes sind manchmal
einjährig, oft aber mehrjährig und praktisch das ganze
Jahr hindurch zu finden. Sie liegen als Schicht oder Kruste dem
Substrat direkt auf, oder sie liegen dem Substrat teilweise schichtartig
an und bilden am oberen Ende kleine konsolenförmige Hütchen
(Hutkanten). Die Fruchtkörper sind dünn und zäh
wie Leder. Ihre Oberseite ist striegelig behaart und konzentrisch
gezont. Frisch sind sie oben gelbbraun gefärbt und ausgetrocknet
bzw. alt sind sie graubraun gefärbt. Die glatte und porenlose
Unterseite, stellt die Fruchtschicht dar und ist in frischem Zustand
kräftig gelb bis orange gefärbt, ausgetrocknet dann
ockerfarben. Die geselligen Einzelhüte sind ca. 1 - 4 cm
breit und wachsen gerne mit den Nachbarhüten zusammen. Das
Sporenpulver ist weiß.
Besonderheiten:
Die Fruchtkörper des Striegeligen Schichtpilzes verfärben
sich bzw. röten nicht bei Verletzung, wodurch sie von ähnlichen
Arten (wie dem Runzeligen Schichtpilz Stereum rugosum, dem Blutenden
Schichtpilz Stereum sanguinolentum oder dem Eichen-Schichtpilz Stereum
gausupatum) unterschieden werden können. Die zottigstriegelige
Behaarung der Hutoberseite grenzt ihn des weiteren vom ähnlich
aussehenden Samtigen Schichtpilz (Stereum subtomentosam) ab, der
wie der Name schon andeutet, eine samtige, feinfilzige Behaarung
aufweist. |
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Lebensweise,
Wirte, Fäuletyp:
Der Angebrannte Rauchporling zeigt überwiegend eine saprophytische
Lebensweise, kommt aber auch als Wund- und Schwächeparasit
an vorgeschädigten Stamm- und Astbereichen vor. Er befällt
vorzugsweise Laubbäume, besonders Rotbuche und Hainbuche,
seltener auch Nadelbäume, dann vorzugsweise Fichte. Der Angebrannte
Rauchporling verursacht eine Weißfäule.
Fruchtkörper:
Die Fruchtkörper des Angebrannten Rauchporlings sind einjährig,
aber meist ganzjährig zu finden (frische Fruchtkörper:
Spätsommer bis Herbst). Es handelt sich hierbei um eine flächige
Anordnung vieler kleiner, oben braungrauer welliger Konsolen bis
6 cm Breite, mit weißem druckschwärzenden Rand, unten
mit feinen rauchgrauen Poren, die ebenfalls bei Druck schwärzen
[1]. Das Sporenpulver
ist weiß.
Besonderheiten:
Weiße Zuwachskanten schwärzen bei Berührung, was
dann wie "angebrannt" aussieht. Die Röhrenschicht der Hutunterseite
ist rauchgrau gefärbt und ebenfalls schwärzend bei Berührung,
was den Pilz vom ähnlich aussehenden Graugelben Rauchporling
(Bjerkandera fumosa) unterscheidet, der weißgraue bis beigefarbene
oder graugelbe Röhren besitzt, die nicht druckschwärzen,
sondern bei Berührung nur braune Flecken bekommen.
Das Mycel des Angebrannten Rauchporlings dient gelegentlich als
"Wirt" für die Buckeltramete (T. gibbosa), die auf bzw. in
selbigem parasitisch wächst! [9].
Hat sie dieses abgetötet und "verwertet", zersetzt sie saprophytisch
das Holz, welches vom Angebrannten Rauchporling bereits angegriffen
wurde, aber mit noch höherer Intensität, was die Holzzersetzung
beschleunigt, wie auch die daraus resultierende Stammbruchgefahr. |
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| Literatur |
[1]
K. Weber, C. Mattheck,Taschenbuch der Holzfäulen
im Baum, Verlag Forschungszentrum Karlsruhe, 2001
[2] C. Mattheck,
K. Weber,Wann und warum sich Fruchtkörper bilden, ihre
Körpersprache und Schlussfolgerungen für die Baumdiagnose
in der Praxis,7. VTA- Spezialseminar "Messen und Beurteilen am Baum",
Forschungszentrum Karlsruhe, 27. - 28. März 2001
[3]
C. Mattheck, K. Weber,Die Körpersprache der Pilzfruchtkörper,
Posterbeitrag, 7. VTASpezialseminar "Messen und Beurteilen am Baum",
Forschungszentrum Karlsruhe, 27. - 28. März 2001
[4] H. Butin,
Krankheiten der Wald- und Parkbäume, Diagnose-Biologie-Bekämpfung,
2. Auflage, Thieme Verlag Stuttgart, 1989
[5]
S. Ryman, I. Holmasen,Pilze, B. Thalacker Verlag Braunschweig,
1992
[6]
E. Gerhardt,BLV Handbuch Pilze, BLV München Wien Zürich,
1996
[7]
J. Breitenbach,F. Kränzlin, Pilze der Schweiz, Band
2, Nichtblätterpilze, Verlag Mycologia Luzern, 1986
[8] G. J. Krieglsteiner(Hrsg.),Die
Großpilze Baden-Württembergs, Band 1, Ulmer Verlag Stuttgart,
2000
[9] G. J. Keizer,Pilze
- Enzyklopädie, Karl Müller Verlag Erlangen, 1998
[10]
G. Schlechte, Holzbewohnende Pilze, Jahn & Ernst Verlag
Hamburg, 1986 |
Dr. Karlheinz Weber
(Dipl.-Biologe)
Prof. Dr. Claus Mattheck
(Abteilungsleiter Biomechanik, FZK)
Forschungszentrum Karlsruhe
in der Helmholtz-Gemeinschaft,
Institut für Materialforschung II, Abteilung Biomechanik,
Postfach 3640, D-76021 Karlsruhe, FRG
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